Aus der Traum? Künstlerische Aufbrüche und Reflexionen seit ’68

Aus Anlass des 40. Jahrestages der Ereignisse um 1968 haben die Galerie parterre und die Brotfabrik in Berlin für 2008 ein gemeinsames Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm entwickelt. In einer Folge von drei Ausstellungen wird in der Galerie parterre der Frage nachgegangen, wie sich gesellschaftliche Utopien nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland künstlerisch artikulierten und in welchen Werken und Formen sie konkreten Ausdruck fanden und finden. Die Ausstellungen suchen einerseits ursprüngliche Nachkriegsutopien zu benennen und künstlerisch zu belegen, andererseits aber auch zu fragen, was aus ihnen heute geworden ist. Den Auftakt bildet deshalb die Ausstellung der Gruppe GEFLECHT. Ihr folgt eine Ausstellung eines der wichtigsten Multiplikatoren westlicher Kunstentwicklungen in der DDR, des virulenten Mailartisten Robert Rehfeldt. Das Projekt „Vollendete Zukunft“ stellt künstlerische Positionen vor, die sich mit dem Wandel gesellschaftlicher Utopien aus heutiger Perspektive auseinandersetzen. „Kalter Frühling – Heißer Herbst“ ist der Beitrag des Kunst- und Kulturzentrums Brotfabrik, der sich mit den Auswirkungen des Prager Frühlings auf Film, Fotografie und Theater in der ČSSR und der DDR befasst.

05. bis 21.12.2007 | 02. bis 13.01.2008
Galerie Parterre
Gruppe Geflecht – Arbeiten von 1965 – 1968

23.01. bis 24.02.2008
Galerie Parterre
Robert Rehfeldt – Versuch einer Annäherung

05.03. bis 06.04.2008
Galerie Parterre
Vollendete Zukunft

21.08. bis 30.09.2008
Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik / Glashaus e.V.
Kalter Frühling – Heisser Herbst